EIB setzt Darlehensprogramm für KMU fort

Brüssel, 2. Januar 2012 - Mittelständler erhalten auch in diesem Jahr günstige Darlehen über die Europäische Investitionsbank (EIB). Dazu wird die EU rund 10 Milliarden Euro für das KMU-Darlehensprogramm zur Verfügung stellen. Das Programm ist Teil des Aktionsplanes der Europäischen Union, um den Kapitalzugang für die 23 Millionen mittelständischen Unternehmen in Europa zu erleichtern.  Zusätzlich umfasst der Plan neue Finanzierungsbürgschaften in Höhe von 1,4 Milliarden Euro im Rahmen des Programms für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU.

Dagegen ist ein einheitliches Regelwerk für Risikokapitalfonds noch in der Vorschlagsphase der Kommission. Laut einer Pressemitteilung sollen Fondsverwalter unter der Bezeichnung „Europäischer Risikokapitalfonds“ ihr Kapital leichter beschaffen können. Dank der Einführung einheitlicher Vorschriften können Risikokapitalfons potenziell mehr Kapital einsammeln und größer werden.  Hintergrund ist, dass diese Investitionsform wegen der geringen Größe der Fonds und der kleinen Kapitalmenge, die sie bereitstellen können, bislang keine größere Rolle bei der Anfangsfinanzierung spielen konnten. Deshalb müssen sich KMU auch weiterhin vor allem durch kurzfristige Bankdarlehen finanzieren. Im Umfeld der gegenwärtigen Krise, in der den Unternehmen der Realwirtschaft immer weniger Geld geliehen wird, könne es für solche Unternehmen sehr schwer sein, derartige Darlehen zu bekommen, so die EU-Kommission.

 

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