Einkaufsmanager Index (EMI) sinkt weiter

Frankfurt, 6. Dezember 2011 - Der Aufschwung der deutschen Industrie nach der Finanzkrise ist schon wieder vorbei. Innerhalb eines Monats ist der BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) im November um 1,2 Punkte auf 47,9 gesunken. Damit belege der Index, dass sich das Geschäftsklima weiter eintrübe, so der Bundesverband BME. Rückläufige Auftragsbestände und der Abbau der Fertigwarenlager unterstützen die Konjunktur-Prognose. Für den Index wurden 500 deutsche Unternehmen befragt.

Dagegen können die Unternehmen von sinkenden Einkaufspreisen profitieren, die zum zweiten Mal hintereinander nachgaben (48,0 nach 49,1 im Oktober). Grund dafür war laut EMI die weltweit abflauende Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen. Verbilligt haben sich binnen Monatsfrist vor allem Stahl und Chemikalien. Einzig der Konsum zeigt eine Belebung. Wie schon in der Finanzkrise lassen sich die Verbraucher von den Konjunkturaussichten die Kauflaune nicht nehmen. 

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